Microsoft CRM 1.2 im Test

Die Hewson Group hat Microsofts CRM 1.2 unter die Lupe genommen. Ergebnis: Zusammen mit den Partnerprodukten ist es Microsoft gelungen, eine bedarfsgerechte Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen auf den Markt zu bringen.

Anwenderunternehmen werden den größten Nutzen aus der Microsoft CRM-Lösung ziehen, wenn der Einsatz in den Bereichen Lead-Management, Kundenhistorie und dem Management von Kundenservicefällen erfolgt”, sagt Frank Naujoks, Autor der Studie und Analyst der Hewson Group. Hervorzuheben sind die umfangreichen Reporting-Funktionaliäten für den Sales und Service Bereich und die Möglichkeit, eigene Prozesse zu definieren und Workflows zu etablieren. “Microsoft CRM besticht durch eine bekannte Benutzeroberfläche und man merkt, dass sich beispielsweise über Sicherheitskonzepte und damit verbundene Rollen, sehr viele Gedanken gemacht worden sind”, so Naujoks. “Aus der Umsetzung des rollenbezogenen Testkonzeptes für mittlere Unternehmen von Schwetz Consulting kann festgehalten werden, dass es mit Microsoft CRM möglich ist, diese Aufgaben alle voll umfänglich zu lösen”, zieht Naujoks das Testfazit. Bei der Lösung für kleine und mittlere Unternehmen konnten durch Feldergänzungen (Customizing) oder Erweiterungen von Suchkriterien in Masken oder von Wahlbegriffen in Katalogen ohne Schwierigkeiten fehlende Dinge/Begriffe mit geringem Aufwand ergänzt werden. Die Hewson Group rechnet mit Gesamtkosten pro Arbeitsplatz von rund  3.200 Euro im ersten Jahr bei einer durchschnittlichen Installation von Microsoft CRM in der Professional Version mit rund 20 Anwendern. “Die in der Version 1.2 gebotenen Funktionalitäten, die sich auf Vertrieb und Service konzentrieren, werden durch Add-Ons von Partnern bedarfsgerecht ergänzt”, stellt Naujoks fest. Weitere ergänzende Module von Partnern werden im Laufe der nächsten sechs Monate das Portfolio um praxisnahe Applikationen und Module ergänzen. Arbeitsaufwendig wird in der Regel das Aufsetzen des Outlook-Clients sein – Hewson Group rechnet aus der Testerfahrung mit einem Installationsaufwand von rund einem halben Tag pro Client, bei frischen Outlook-Clienten geht es allerdings deutlich schneller. Hinzu kommt die Zeit, die die Urladung des Systems mit Produktlisten, Leads etc. in Anspruch nimmt, wenn das erste Mal die Synchronisation für den Offline-Einsatz vorgenommen wird. Je nach Datenmenge kann dieser Vorgang schon mal einen guten halben Tag lang dauern. Während Importe von Outlook-Daten und aus Excel problemlos durchzuführen sind und auch sehr schnell gehen, ist das Data Migration Framework zur Migration bestehender Daten komplex und relativ zeitaufwendig. Microsoft selbst nennt einen Aufwand von drei bis fünf Tagen für einen Datenbankimport. Die Studie steht unter www.hewson.de kostenlos als Download zur Verfügung.

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